Architektur und die Welt

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Episodes of Architektur und die Welt

Mark All
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Christoph Haerle ist Bildhauer und Architekt in Zürich. Seit 1984 führt er zusammen mit Sabina Hubacher das Architekturbüro Haerle Hubacher. Parallel zum Büro arbeitet er drei Tage die Woche in seinem Atelier an Kunstprojekten, nicht im Team, sondern “allein mit mir”, wie er sagt. Über die Architektur sagt er: “Wir wollen keine künstlerischen Themen in die Architektur implementieren und wir wollen nicht raffiniert sein. Raffinesse führt in eine Geschwätzigkeit, die mich nicht interessiert. Architektur ist etwas unendlich Physikalisches. Es geht um Kräfte, die organisiert und abgetragen werden müssen und nicht um Formalismen.”
Maria Conen führt ihr Büro zusammen mit Raoul Sigl in Zürich. In dem Gespräch erzählt sie vom Weiterbauen bestehender Häuser, und von den Grundgedanken, die die Entwurfsprozesse von Conen Sigl prägen. "Was uns interessiert, ist doch das Architektur und das Raum-Schaffen etwas extrem Lustvolles und Gestalterisches ist. Und wir versuchen diese Freude in unserer Arbeit und unserer Lehre zu vermitteln."
Matthias Ballestrem ist Architekt in Berlin. Er erzählt von seiner neuen Professur Architektur und experimentelles Entwerfen in Hamburg und über seine eigenen Arbeiten zur Raumwahrnehmung. "Ich glaube, in der Grundlehre gibt es zwei unterschiedliche Herangehensweisen. Entweder man vermittelt die Architektur als Objekt, also ein Ding, das man in Modellform auf dem Tisch hat und gestaltet, oder man geht vom Körper aus und versteht die Architektur als ein Gegenüber für den eigenen Körper. Oder für die Körper anderer. Und offensichtlich mache ich das Zweite.”
In ihrem Atelier gibt Oliver Einblick in den Entwurfsprozess von Lütjens Padmanabhan, passt auf, dass ich keine geheimen Projekte ausspioniere und verrät, was es mit Ironie und Ernsthaftigkeit in ihrer Arbeit auf sich hat. “Gleichzeitig hat Architektur ja immer noch Bestand, wenn der Architekt, und alles was er sich gedacht hat, vergangen ist. Das Haus steht zwanzig, fünfzig, hundert Jahre da und überdauert gesellschaftliche und geschmackliche Veränderungen. Und da muss die Architektur einfach ein gewisses Rückgrat haben!”
Aita Flury ist Architektin in Zürich. In dem Gespräch erzählt sie vom Entwurfsprozess des Hauses La Contenta in Domat/Ems und vom Unterrichten und Schreiben. “Ich finde meistens Texte von Architekten am spannendsten, die selber entwerferisch beachtliche Dinge leisten können. Weil sie eben anders über die Dinge schreiben als der Theoretiker, der nicht das konkrete Entwurfsproblem hat.”
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Podcast Details

Created by
Architektur und die Welt
Podcast Status
Hiatus/Finished
Started
Feb 27th, 2018
Latest Episode
May 16th, 2018
Release Period
2 per month
Episodes
5
Avg. Episode Length
About 1 hour
Explicit
No
Order
Episodic
Language
German

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