Inside USA - Der Reporterpodcast von Steffen Schwarzkopf

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Es ist ein trauriger Rekord, mit dem Donald Trump in die amerikanische Geschichte eingehen wird: Er ist der einzige US-Präsident gegen den gleich zwei Amtsenthebungsverfahren in einer Amtszeit angestrengt wurden. Der Vorwurf lautet jetzt: "Anstiftung zum Aufruhr". Hat Präsident Trump seine Anhänger zu Gewalt und dem Sturm des Kapitols angestachelt? In den USA wird die Meinungsfreiheit weiter ausgelegt als in den meisten anderen westlichen Demokratien. Doch ist der Präsident zu weit gegangen? US-Korrespondent Steffen Schwarzkopf spricht in dieser Folge mit dem WELT-Autor Hannes Stein, der in New York lebt, darüber, was man in den USA sagen darf – und welche juristischen Konsequenzen Trumps Äußerungen nach seiner Amtszeit haben könnten. Am 20. Januar wird er schließlich aus dem Weißen Haus ausziehen.
Trump-Anhänger, die das Kapitol in Washington stürmen, ein Präsident, der immer noch keine Wahlniederlage eingestehen will, sondern weiter die Mengen mit Betrugsvorwürfen anheizt. Das Jahr 2021 beginnt in den USA mit bestürzenden Nachrichten. WELT-US-Korrespondent Steffen Schwarzkopf hat die Ereignisse in Washington miterlebt. Im Gespräch mit Sonja Gillert berichtet er über die Vorfälle und Begegnungen mit den Menschen vor dem Kapitol. Kann Trump noch vor dem 20. Januar abgesetzt werden? Und was bedeuten die Geschehnisse für die Zukunft der republikanischen Partei? Redaktionsschluss: 7.1., 21:30 Uhr
Manch einer mag das noch nicht so ganz akzeptieren, aber Donald Trumps Präsidentschaft ist in etwas mehr als einem Monat, nun ja, Geschichte. Grund genug, schon mal darüber nachzudenken, wie es weitergeht – mit Amerika, dem alten und dem neuen Präsidenten und der Corona-Pandemie. Was wird der Noch-Amtsinhaber nach seinem Auszug aus dem Weißen Haus machen? Wie werden Joe Bidens Amtseinführung und die ersten Wochen seiner Präsidentschaft aussehen? Für diese und andere Fragen hat Steffen sich heute einen ebenso ungewöhnlichen wie kompetenten Gesprächspartner ausgesucht: sich selbst.
Es hat einige Zeit gedauert, aber Schritt für Schritt stellt Donald Trump nun doch in Aussicht, das Weiße Haus für seinen Nachfolger Joe Biden zu räumen.  Der „president-elect“ ist derweil schon mit der Auswahl seines Kabinetts beschäftigt. Unter den ersten Minister-Posten, die er verkündet hat, sind einige seiner engsten Vertrauten, aber auch Überraschungen. Er hat sich Großes vorgenommen: Die Auswahl der Mitarbeiter soll die Extreme der demokratischen Partei berücksichtigen – und zugleich will er mit seiner Politik das gespaltene Land wieder einen. Was Bidens Personalentscheidungen für ein Amerika unter seiner Präsidentschaft bedeuten? Und was der künftige Außenminister Antony Blinken für das Verhältnis zu Deutschland und Europa heißen dürfte? Diese und andere Fragen beantwortet US-Korrespondent Steffen Schwarzkopf im Gespräch mit Sonja Gillert. Natürlich geht es auch um die Frage aller Fragen: Wie wahrscheinlich ist ein Trump-Comeback?
Zehn Tage liegt die US-Wahl mittlerweile zurück. Noch immer sind nicht alle Stimmzettel ausgezählt. In Georgia wird das knappe Ergebnis per Handzählung überprüft, weitere Recounts sind möglich. Wer künftig den Senat kontrolliert, entscheidet sich wegen zwei Stichwahlen erst im Januar endgültig. Und doch: Dass der nächste Präsident Joe Biden heißen wird, steht schon seit Samstag fest. Nur einer will das weiterhin nicht wahrhaben. Steffen Schwarzkopf und sein Reporterkollege Paul Sonntag rekapitulieren in diesem Podcast gemeinsam die lange Hängepartie zwischen „Red Mirage“ und „Blue Wall“, enthüllen Reportertricks vor der Kamera und diskutieren über Donald Trumps Exitstrategie und die Zukunft der republikanischen Partei.
Aus dem Wahl-Tag wurde eine nervenaufreibende Wahl-Woche – ein echter Wahl-Krimi. Die Auszählung dauert Tage und der Vorsprung der Demokraten ist denkbar knapp. US-Korrespondent Steffen Schwarzkopf hat seinen Schlaf-Rhythmus an die Lage angepasst. Im Gespräch mit Sonja Gillert beantwortete er die wichtigsten Fragen zu den Ergebnisse – morgens um 4:30 Uhr Ortszeit Washington. Wie kann Trump einen Sieg Joe Bidens anfechten? Verliert er Rückhalt in der republikanischen Partei? Und verstehen wir Deutschen Amerika einfach nicht richtig?
Alle Wahllokale sind zu, doch ein Ergebnis ist noch lange nicht in Sicht. Der Ausgang der US-Wahl ist denkbar knapp. Donald Trump hat sich trotz allem zum Wahlsieger erklärt und will die Auszählung der Stimmen rechtlich anfechten. Wie die bisherigen Ergebnisse einzuordnen sind, was Trumps Aussagen bedeuten und wie es jetzt weitergeht, ordnen aus den USA Steffen Schwarzkopf, Daniel Friedrich Sturm, Carolina Drüten und Stefan Beutelsbacher ein. Moderation: Sonja Gillert
Der Endspurt im Rennen um das Weiße Haus hat begonnen, Donald Trump und Joe Biden kämpfen um letzte Stimmen. Doch der Wahlkampf ist fast gelaufen. US-Korrespondent Steffen Schwarzkopf blickt zurück auf die Ereignisse, die das Wahl-Ergebnis stark beeinflussen dürften. Im Inside USA Wahl-Special beantwortet Steffen Schwarzkopf im im Gespräch mit WELT-Redakteurin Sonja Gillert in Berlin die großen Fragen rund um das Wahljahr 2020. Am 4. November erscheint die nächste Folge – mit allen News und Einschätzungen und Stimmen aus den USA zur US-Wahl.
Gute Umgangsformen sind eine feine Sache, nicht nur für Reporter, sondern für alle, sogar Präsidenten. Der derzeitige Amtsinhaber ist ¬– trotz seiner gedämpfteren Performance im zweiten TV-Duell – allerdings eher für Beleidigungen bekannt als für Nettigkeiten. Steffen hat sich diesmal in seinem persönlichen Umfeld umgehört, wie dieses Auftreten ankommt, und zwar bei den Jüngsten: den Kindern. Und die haben einen ziemlich erfrischenden und klaren Blick auf die beiden Männer, die derzeit bei den Amerikanern um Wählerstimmen werben.
Joe Biden liegt in den nationalen Umfragen vorn. Doch das heißt noch nichts – das hat die US-Wahl 2016 gelehrt. Ein Blick auf die Bundesstaaten, in denen sich das Rennen entscheidet. Und die Wählergruppen, um deren Gunst die Kandidaten kämpfen. Bis zur Wahl erscheint der Podcast „Inside USA“ wöchentlich – alle zwei Wochen beantwortet Steffen Schwarzkopf im „Wahl Special“ im Gespräch mit WELT-Redakteurin Sonja Gillert in Berlin die großen Fragen rund um das Wahljahr 2020.
Kaum zurück im Weißen Haus, ließ Donald Trump ein stundenlanges Twitter-Gewitter los, in dem er seine Gedankenwelt hemmungslos ausbreitete. Die politischen Gegner? Allesamt Idioten, Verlierer, Verrückte, Weichlinge, Kommunisten. Moderator Chris Wallace? Eine Lachnummer. Die US-Wirtschaft? Ganz weit vorn! Das Beste? Kommt noch! Außerdem erklärte er, als echter Anführer habe er „es tun müssen“. „Es“, das sollte wohl seine Corona-Infektion meinen. Sich anstecken, um ... was zu tun? Das Virus besiegen? Im Walter-Reed-Militärkrankenhaus hat der Präsident jede Menge Medikamente bekommen, unter anderem Dexamethason. Dieses Steroid kann Psychosen auslösen und zu Realitätsverlust führen. Das würde so einiges erklären. Zum Beispiel, warum Donald Trump seine COVID-19-Erkrankung einen „Segen Gottes“ nannte.
Die erste TV-Debatte zwischen Joe Biden und Donald Trump ist ausgefochten. Es war eine Schlammschlacht, bei der man vergeblich nach sachlichen und inhaltlichen Argumenten suchte. Nervend – so befanden immerhin 69 Prozent der Zuschauer. Was das TV-Duell nicht geschafft hat, holt diese Folge vom „Inside USA- Wahl Special“ nach: US-Korrespondent Steffen Schwarzkopf und Redakteurin Sonja Gillert sprechen quer über den Atlantik über Wahlversprechen und die Politik der Kandidaten. Wie wird ein Amerika mit einem Präsidenten Joe Biden konkret aussehen? Und was hat Donald Trump in einer zweiten Amtszeit vor? Außerdem im Podcast: Der Blick auf die aktuellen Umfragen.
Wer Florida gewinnt, macht einen großen Schritt Richtung Weißes Haus. Aktuelle Umfragen zeigen ziemliches ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Lagern, es wird eng am 3. November. Umso interessanter, wie der Wahlkampf in diesem Battleground State vonstatten geht. Donald Trumps Anhänger sind stimmgewaltig und machen einen Höllenlärm, wenn sie für ihren Favoriten durch die Straßen ziehen. Und die Demokraten? „Wir machen das anders. Eher ruhig, fast unsichtbar, wenn sie so wollen.“ Unsichtbar? Steffen fragt sich, ob diese Strategie wirklich viele potenzielle Wähler überzeugt. Und begibt sich auf eine Art Schnitzeljagd, um an einem geheimen Ort die unsichtbaren Wähler-Flüsterer des Teams Biden zu treffen.
Joe Biden wirkt neben Donald Trump oft grau und farblos, dabei gibt es über den demokratischen Kandidaten viel zu sagen. Tollpatschige Versprecher, ein Plagiatsskandal und mehrere tragische Schicksalsschläge – in der neuen Folge des „Inside USA Wahl Special“ nehmen die Korrespondenten Steffen Schwarzkopf und Daniel Friedrich Sturm den Kandidaten im Gespräch mit Sonja Gillert genau unter die Lupe. Kann er die demokratische Partei einen? Was sind seine Schwächen? Und was würde seine Wahl für die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland bedeuten? Außerdem im Podcast: Ein Blick auf die aktuellen Umfragen. Bis zur Wahl erscheint der Podcast „Inside USA“ wöchentlich – alle zwei Wochen beantwortet Steffen Schwarzkopf im „Wahl Special“ im Gespräch mit WELT-Redakteurin Sonja Gillert in Berlin die großen Fragen rund um das Wahljahr 2020. Mit dabei in dieser Folge ist US-Korrespondent Daniel Friedrich Sturm.
Donald Trump hat die Bürger über die Gefahr des Coronavirus bewusst im Dunkeln gelassen. Ist das der finale Wendepunkt im Präsidentenwahlkampf? Ein Haus in Pennsylvania könnte die Antwort geben. Weitere Themen im Podcast: Die privaten Waffenkäufe haben sich nahezu verdoppelt im Vergleich zum Vorjahr – was bedeutet das für die US-Wahl? Und: Warum spricht US-Korrespondent Steffen Schwarzkopf häufig mit eingefleischten Trump-Fans, aber seltener mit den Anhängern von Joe Biden?
Nach den Schüssen auf den Afroamerikaner Jacob Blake ist die Gewalt in Kenosha eskaliert. Erst Portland, dann Minneapolis, jetzt die Stadt in Wisconsin. Die Reaktion des US-Präsidenten: „Law and Order“, Recht und Ordnung. Die Familie des Opfers hat er bei seinem Besuch in Kenosha nicht getroffen. US-Korrespondent Steffen Schwarzkopf war vor Ort. In dieser Folge von „Inside USA Wahl-Special“ berichtet er von seinen Eindrücken – und geht der Frage nach: Welche Rolle spielen die Anti-Rassismus-Proteste und die schweren Unruhen im Wahlkampf? Kann Trump wie einst Richard Nixon mit diesem Thema die Wahl gewinnen? Und was sind Joe Bidens Antworten auf die Eskalation? Außerdem: Ein Blick auf die Umfragewerte nach den beiden Parteitagen. Bis zur Wahl erscheint der Podcast „Inside USA“ wöchentlich – alle zwei Wochen beantwortet Steffen Schwarzkopf im „Wahl Special“ im Gespräch mit WELT-Redakteurin Sonja Gillert in Berlin die großen Fragen rund um das Wahljahr 2020.
Zu den wichtigsten Aufgaben des Reporterberufs gehört es, zu sagen, was man herausgefunden hat. Auch und gerade dann, wenn man ahnt, dass so mancher es nicht hören will. Nach jahrelangen Recherchen im ganzen Land, unzähligen Gesprächen mit Insidern, Experten und Betroffenen und einer Reise in die 8.000-Einwohner-Kleinstadt Old Forge in Pennsylvania ist es soweit: Steffen enthüllt die Wahrheit über die Wähler von Donald J. Trump. Außerdem in diesem Podcast: Wie Kimberly Guilfoyle mit einer feurigen Rede voller steiler Thesen, dystopischer Warnungen und schriller Töne auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner der Social-Media-Gemeinde zu einer neuen Hashtag-Challenge verhalf.
Pressekonferenzen im Weißen Haus werden zu Wahlkampf-Events, Donald Trump triumphiert schon, wenn er nur vor 50 Zuschauern sprechen darf und der demokratische Kandidat Joe Biden startet seine Kampagne virtuell beim Online-Nominierungsparteitag. Der US-Wahlkampf 2020 findet unter bisher nie dagewesenen Bedingungen statt. Jubel und euphorische Reden in vollen Hallen – Fehlanzeige. Die immer noch hohen Covid-19-Infektionszahlen in den USA machen das in diesem Jahr nahezu unmöglich. Doch was bedeutet dieser andere Wahlkampf für Trump und Biden? Wie kann der Präsident auch ohne Großevents punkten? Wo werden die Demokraten und Republikaner um ihre Wähler werben? Darum geht es in dieser Folge von „Inside USA – Wahl Special“. Außerdem – nach der Überraschung 2016: Welche der verschiedenen Umfragewerte lohnt es sich genauer anzusehen? Bis zur US-Wahl erscheint der Podcast jetzt wöchentlich – alle zwei Wochen beantwortet Steffen Schwarzkopf im „Wahl Special“ im Gespräch mit WELT-Redakteurin Sonja Gillert in Berlin die großen Fragen rund um das Wahljahr 2020.
Anthony Scaramucci, genannt „The Mooch“, war im Sommer 2017 ganze elf Tage lang der Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses und ein glühender Fan des Präsidenten. Dann wurde ihm ein Interview zum Verhängnis. Heute gibt sich der schillernde Businessmann und Polit-Insider geläutert. In deutlichen Worten seziert er im Gespräch mit Steffen Schwarzkopf die aktuelle Lage der amerikanischen Nation: „In einem Großteil unseres Landes brennt es lichterloh. Wenn Sie sich Trump anschauen und seinen mangelhaften Führungsstil, sein Mobbing oder wie er international auftritt, was er wirtschaftlich tut, wie er Wissenschaft verdreht und lügt, dann bleibt nur ein Schluss: Wir müssen ihn loswerden.“
Mit Schreihälsen kennt unser Reporter sich aus. Die erlebt er täglich hautnah live, stundenlang. Til und Jette, die Sprösslinge der Schwarzkopfs, verbringen momentan nämlich viel Zeit im Washingtoner WELT-Büro. Doch wenn Steffen sich nach schrillen Arbeitstagen abends entspannen will, begrüßt ihn im Fernsehen der nächste Schreihals. Tucker Carlson ist das beliebteste Primetime-Gesicht des Senders Fox News. Es ist ein Gesicht, das oft ziemlich empört dreinschaut, vor allem, wenn in seiner Sendung die Rede von Demokraten und anderen Oppositionellen ist. Denn, so der Empörte: „Diese Leute hassen Amerika“. Tatsächlich? Ein Podcast über innerfamiliäre und nationale Kulturkämpfe.
Wer in Maryland ins öffentliche Schwimmbad will, muss: 1. Drei Tage vorher einen Termin vereinbaren. 2. Nur die zugeteilte Bahn benutzen. 3. Beweisen, dass man im Wasser nicht untergeht. Wegen Corona wird nämlich momentan nur sehr ungern gerettet. Ja, in und um Washington nimmt man die Pandemie sehr ernst. Doch auch in dieser Frage ist die Nation mal wieder tief gespalten. US-Präsident Donald Trump kennt nach eigener Aussage 19 verschiedene Namen für die Viruserkrankung, hat aber ansonsten keinen Plan, während die Zahl der täglichen Neuinfektionen im Land die Marke von 50.000 überschreitet. Eigentlich will er ja demnächst eine Wahl gewinnen. Aber er hat es mit einem ziemlich gefährlichen Gegner zu tun. Ist es COVID-19? Ist es Joe Biden? Unsere Hörer ahnen die Antwort.
Die Monument Avenue im Zentrum von Richmond ist ein Touristenmagnet und damit auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Stadt. Ein halbes Dutzend Ehrenmäler erinnert hier an den amerikanischen Bürgerkrieg. Robert E. Lee, dem damaligen Oberbefehlshaber der konföderierten Armee, wird mit einer gigantischen Skulptur gehuldigt. Die Statue gilt vielen als Symbol der Unterdrückung und der Sklaverei, anderen dagegen als geradezu heilige Stätte. Sie steht seit 130 Jahren auf ihrem inzwischen mit Graffiti verzierten Sockel, und möglicherweise läuft ihre Zeit nun ab. Steffen hat sich in Richmond umgehört und überraschende Antworten auf die Frage erhalten: Was tun mit der eigenen Vergangenheit?
Der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd durch einen weißen Polizisten in Minneapolis ist der Funke, der das Pulverfass Amerika entzündet hat, und das Feuer, so scheint es, wird noch lange andauern. WELT-TV-Korrespondent Steffen Schwarzkopf war in den letzten Tagen und Nächten auf den Straßen Washingtons unterwegs und hat mit den Menschen gesprochen – mit friedlich Protestierenden, mit gewalttätigen Randalierern, mit Einsatzkräften der Polizei und der Feuerwehr. Dabei hat er hautnah die aufgeheizte Stimmung erlebt, die extreme Wut und Empörung, die nach den Ereignissen in Minneapolis überall im Land zum Ausdruck kommt.
Morgens in der U-Bahn Richtung Downtown ist die Welt in Washington noch in Ordnung. Zumindest, wenn sich alle Pendler wie unser Reporter an die ungeschriebene Sitzordnung halten, die in Zeiten des Lockdowns entstanden ist. Doch in Amerikas Zentrum der Macht selbst sieht es nicht gut aus. Nicht für die Bus- und Taxifahrer, denen 75 Prozent ihres Geschäfts weggebrochen sind. Nicht für die geschlossenen Restaurants, von denen nach Schätzungen 40 Prozent nie wieder öffnen werden. Und auch nicht für den Präsidenten, der seit dem Beginn der Pandemie keine gute Figur macht. Inzwischen sind mehr als 100.000 Amerikaner an den Folgen von COVID-19 gestorben. 50 Leichensäcke wurden vor dem Weißen Haus abgelegt – für jeden Bundesstaat einer. Diese Folge wird präsentiert von Blinkist: Jetzt 25% Rabatt auf das Jahresabo Blinkist Premium I blinkist.de/insideusa I Über 3.000 Sachbücher auf deinem Smartphone in nur 15 Minuten lesen/hören I 7 Tage vorher kostenlos testen
Sie wollen ein Ende des Lockdowns, und zwar sofort: Tausende von wütenden Demonstranten protestieren in Richmond, Harrisburg und anderen Städten, während die Zahl der an COVID-19 Erkrankten auf über eine Million gestiegen ist. Auch in der Corona-Krise bleiben die Vereinigten Staaten eine gespaltene Nation. Doch diesmal geht es um mehr als politische Dominanz: der soziale Frieden im Land steht auf dem Spiel. In fünf Wochen haben sich 26 Millionen Bürger arbeitslos gemeldet. Viele Amerikaner haben keine soziale Abfederung und kaum Rücklagen. Die Emotionen kochen höher, und Präsident Donald Trump heizt sie mit seinen Tweets und widersprüchlichen Aussagen noch an. Wie lange hält die Nation diese Belastung aus? Die neue Corona-Reportage von Steffen Schwarzkopf.
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Podcast Details

Created by
WELT
Podcast Status
Active
Started
Apr 6th, 2018
Latest Episode
Jan 15th, 2021
Release Period
2 per month
Episodes
79
Avg. Episode Length
14 minutes
Explicit
No
Order
Episodic
Language
German

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