Episode from the podcastLangsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

31.12.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Released Tuesday, 31st December 2019
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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Merkel verlangt Veränderungsbereitschaft

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Deutschen zu Zuversicht aufgerufen und zugleich Veränderungsbereitschaft gefordert. In ihrer Neujahrsbotschaft sagte sie, Veränderungen zum Guten seien möglich, wenn wir uns offen und entschlossen auf Neues einlassen. Neue Antworten seien unter anderem angesichts der Digitalisierung und des Wandels des Arbeitslebens nötig. Merkel mahnte zudem verstärkte Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel an. Die Erwärmung der Erde sei real, sagte sie. Ferner forderte Merkel, dass die Werte des Grundgesetzes auch im nächsten Jahrzehnt der Kompass blieben.

Russland und Ukraine besiegeln Gastransit

Im Streit um den Gastransit haben die Ukraine und Russland ein Abkommen unterzeichnet. Das bestätigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Nach Angaben des russischen Energiekonzerns Gazprom soll der neue Vertrag für die kommenden fünf Jahre gelten. Das vorangegangene Abkommen läuft am 31. Dezember aus. Die beiden Parteien hatten bereits vor zwei Wochen eine Grundsatzeinigung erzielt, danach waren die Verhandlungen jedoch wieder ins Stocken geraten. Rund 18 Prozent des gesamten Gasbedarfs in der EU stammen aus Russland und werden durch die Ukraine geleitet.

Washington rechtfertigt Luftangriffe im Irak

Die USA haben ihre Luftangriffe auf schiitische Milizen im Irak und Syrien verteidigt. US-Präsident Donald Trump sei angesichts der Aggressionen gegen amerikanische Truppen und Bürger im Irak "sehr geduldig" gewesen, sagte ein Sprecher des Außenministeriums. Doch angesichts von elf Angriffen innerhalb von zwei Monaten habe man handeln müssen. Der Nationale Sicherheitsrat in Bagdad kritisierte die Bombardements als Verletzung der irakischen Souveränität. Man werde die Beziehungen zu den USA überprüfen. Zuvor hatte bereits der irakische Präsident Barham Salih die Luftangriffe verurteilt.

Arabische Liga berät in Dringlichkeitssitzung über Libyen

Die Arabische Liga hat für diesen Dienstag eine Dringlichkeitssitzung zur Lage in Libyen einberufen. In einer Mitteilung heißt es, dabei solle es um die Risiken einer Eskalation gehen, welche die Stabilität des nordafrikanischen Landes sowie der ganzen Region bedrohen könnte. Beantragt wurde das Treffen von Ägypten. Hintergrund ist das geplante militärische Engagement der Türkei in Libyen. Am Montag hatte Präsident Recep Tayyip Erdogan dem Parlament in Ankara einen Mandatsentwurf zur Entsendung von Truppen in das Bürgerkriegsland vorgelegt. Die Zustimmung der Abgeordneten gilt als sicher.

Al-Shabaab bekennt sich zu Blutbad

Die islamistische Terrormiliz Al-Shabaab hat die Verantwortung für den Anschlag mit mindestens 83 Toten in Somalia übernommen. Der Sprecher der Miliz teilte mit, Ziel des Anschlags in Mogadischu seien die beiden getöteten türkischen Ingenieure und ihre Leibwächter gewesen. Zugleich sprach er den Angehörigen der anderen getöteten Zivilisten sein Mitgefühl aus. Nach dem schweren Anschlag gehen die Rettungskräfte davon aus, dass die Zahl der Toten noch steigen wird. Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich in einem Kondolenztelegramm an Premierminister Hassan Ali Khaire erschüttert.

Ex-Renault-Nissan-Chef Ghosn verlässt Japan

Der frühere Chef des Automobilkonzerns Renault-Nissan, Carlos Ghosn, ist in den Libanon gereist. Er sei am Montag in Beirut gelandet, hieß es aus Regierungs- und Sicherheitskreisen. Es ist demnach unklar, ob Ghosn Japan mit Erlaubnis der dortigen Justizbehörden verlassen hat. Der Manager hatte in Japan wegen Vorwürfen des finanziellen Fehlverhaltens zuletzt rund vier Monate in Untersuchungshaft gesessen. Ghosn war von der japanischen Justiz nur unter strikten Auflagen und gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt worden. Der Beginn seines Prozesses in Japan ist im Frühjahr 2020 geplant.

Tausende von Buschfeuern in Australien eingeschlossen

Die verheerenden Buschbrände im Südosten Australiens nehmen immer dramatischere Ausmaße an. Im Küstenort Mallacoota suchten Tausende Touristen und Einheimische am Strand und in Geschäften Schutz vor den Flammen. Premierminister Scott Morrison sagte dem Bundesstaat Victoria die Unterstützung des Militärs zu, um Menschen in Sicherheit zu bringen. Vielerorts sind die Fluchtwege abgeschnitten. Bei den seit Oktober wütenden Großbränden sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen, darunter drei freiwillige Feuerwehrleute. Fünf Menschen werden vermisst.

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7m 16s
Explicit
No

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