Servus. Grüezi. Hallo.

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Die Schweizer stimmen ab, ob der Bund überhaupt Steuern erheben darf. Irrsinn oder gesunde Staatsskepsis? Und: Warum die Deutschen und Schweizer den Wiener Schmäh lieben. Die Schweizer zahlen sowieso schon weniger Steuern als die Österreicher und Deutschen, nun stimmen sie sogar darüber ob, ob der Bund keine eigenen Steuern mehr eintreiben darf. Was verrät das über das Verhältnis der Bürger zu ihrem Staat? Außerdem reden wir in der vierten Folge von “Servus. Grüezi. Hallo.” über Freundlichkeit. Wien, Zürich und Berlin gelten als ausserordentlich unfreundliche Städte. Aber der Schmäh und das Schimpfen der Österreicher haben auch etwas herzerwärmendes und die nüchternen Schweizer einen ganz speziellen Charme. Oder ist das nur der Jö-Effekt, den ein Berliner in der Fremde übermannt?
Die SPD steckt in der Krise. Soll sie den Schweizer Sozis folgen und radikaler werden? Und: warum wir Österreich unsere schönsten Zirkusse verdanken Nun hat es Andrea Nahles erwischt: Die SPD-Vorsitzende ist zurückgetreten. Wer führt jetzt die Sozis aus der Krise – und mit welchem Kurs? Die Schweizer Sozialdemokraten setzen seit Jahrzehnten auf eine dezidiert linke Politik – nix da mit 3. Weg und New Labour – und sie haben damit Erfolg. Taugt dieses Rezept auch für Deutschland und Österreich? Außerdem bei »Servus. Grüezi. Hallo.«: Der Schweizer Nationalcircus Knie feiert seinen 100. Geburtstag. Aber wer hat ihn gegründet? Genau, ein Österreicher. Wie kam es dazu – und warum haben die Deutschen ihren schönsten Zirkus einem umtriebigen Wiener zu verdanken?
In Deutschland streikt die Bahn und erhöht die Preise, in der Schweiz und Österreich läuft’s besser. warum? Und was kann man aus der Schweiz über den Brexit lernen? Großbritannien stimmt in diesen Tagen über den Brexit-Plan ab, vielleicht hilft ein Blick auf die Schweiz, um zu verstehen, wie schwer es Länder haben, die eng an die EU gebunden sind, aber doch nicht Mitglied sein wollen. Dort nämlich wird gerade über ein Rahmenabkommen diskutiert, dass die Beziehungen zur EU stabilisieren soll. Aber das Land tut sich schwer damit, obwohl der Nutzen für die Wirtschaft eigentlich eindeutig ist. Zweites Thema bei “Servus. Grüezi. Hallo.“: Die Bahn in unseren Ländern. In Deutschland hat sie mit Streik, Verspätungen und Schulden zu kämpfen. In der Schweiz als auch in Österreich gibt die Bahn einfach viel mehr Geld aus, damit das Netz gut funktioniert. Kann es sein, dass die Länder einfach davon profitieren, dass sie kleiner sind? Für Kritik und Anregungen erreichen Sie uns unter alpen@zeit.de.
Haben Österreich und die Schweiz eigentlich auch ein Problem mit gewaltbereiten Rechtsradikalen? Und: Was Ausländer in unseren Ländern mögen und was nicht. Der Erfolg rechtspopulistischer Parteien führt dazu, dass weniger gewaltbereite Rechtsradikale auf die Straßen gehen: Diese steile These vertreten österreichische Politikwissenschaftler, um zu erklären, warum es dort weniger Naziaufmärsche gibt als in Deutschland. Gilt das auch für die Schweiz? Und was würde das für Deutschland heißen? Außerdem bei "Servus. Grüezi. Hallo.": Wien ist die zweitunfreundlichste Stadt der Welt, sagen Expats. Warum eigentlich? Und wie verändern Ausländer, die zum Arbeiten kommen, die Schweiz und Deutschland?
Eigentlich gehört Südtirol zu Italien, aber so ganz kann Österreich doch nicht von der Region lassen. Außerdem: wie mehrsprachig ist die Schweiz wirklich? Die österreichische Regierung hat den Südtirolern angeboten, neben dem italienischen auch einen österreichischen Pass zu bekommen. Problem nur: die italienische Regierung wusste davon nichts. Und: bald sind in Südtirol auch noch Wahlen. Wir reden über die alte österreichische Sehnsucht sich auch den Süden Tirols wieder einzuverleiben – und über die Gewalt und die Spaltungen, die das in der Vergangenheit mit sich brachte. Außerdem bei “Servus. Grüezi. Hallo.“: Wie ist es eigentlich in einem Land mit mehreren Sprachen zu leben, spricht man dann einfach alle gut? Wir reden über die Dominanz des Deutschen in der viersprachigen Schweiz und darüber, ob Bundesräte eigentlich französisch können müssen.
Die Stimmung zwischen Stadt- und Landbewohnern ist angespannt. Woran liegt das? Und: warum Dialekte toll sind. Bei Wahlen wird es immer wieder deutlich: In Österreich, Deutschland und der Schweiz schneiden die rechtspopulistischen Parteien auf dem Land viel besser ab als in den Städten. Dort dominieren Linke und Grüne. Warum? Müssten sich die Metropolen mehr um die ländlichen Regionen kümmern oder ist das schon zu sehr von oben herab gedacht? Das zweite Thema in der zehnten Folge von “Servus. Grüezi. Hallo.“: Der Zauber der Dialekte. In Deutschland hat das Hochdeutsche die Dialekte zurückgedrängt, in Österreich verstummen die Tiroler, wenn sie nach Wien ziehen. Welche Mundart gilt als edel und welche als dümmlich? Und wir fragen uns, wie sich eigentlich Schweizer miteinander unterhalten, die aus verschiedenen Landesteilen kommen.
Egal, ob Linke oder Rechte: Alle streiten über den Ort, wo sie sich zuh Hause fühlen. Wieso eigentlich? Heimat: Die einen wollen sie beschützen, die anderen lehnen sie ab. Ist Heimat ein rückwärtsgewandtes Konzept, das in einem vereinten Europa und einer globalisierten Welt nicht mehr notwendig ist? Oder brauchen wir mehr denn je einen Ort, wo wir uns ganz bei uns fühlen? Darüber sprechen wir gemeinsam mit der Schweizer Schauspielerin und Autorin Laura de Weck in der neuen Ausgabe von "Servus. Grüezi. Hallo.", live aufgenommen im Hamburger Mojo Club im Rahmen der Langen Nacht der ZEIT. Und für einmal wird in unserm Podcast sogar gesungen: »Là-haut sur la montagne«.
Die Premiere unseres transalpinen Debatten-Podcast, mit folgenden Themen: Deutschland hat endlich eine neue Regierung – aber was passiert mit einem Land, das jahrzehntelang von einer GroKo regiert wird? Nirgendwo regierten die zwei Großparteien länger gemeinsam als in Österreich und die FPÖ erstarkte derweil. Muss das so sein? Und in der Schweiz regieren tatsächlich alle Parteien irgendwie mit. Wie soll das funktionieren? Außerdem: ziemlich viele Schweizer wollen den öffentlichen Rundfunk abschaffen, per Volksabstimmung. Was haben die Schweizer gegen ihr Radio und Fernsehen? Und was hat das mit der Wut der österreichischen FPÖ auf den dortigen Rundfunk zu tun? Und mit dem deutschen Streit um ARD und ZDF als vermeintlichen “Staatsfunk”.
Wir diskutieren, warum die deutsche Kanzlerin in Österreich und der Schweiz so polarisiert. Außerdem: sollen Journalisten auch politisch aktiv sein? Angela Merkel hat gerade noch so ihre Regierung gerettet und den CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer befriedet. Ausgerechnet die nüchterne Merkel ist längst zur Kultfigur geworden, im Negativen wie im Positiven, über die deutschen Grenzen hinaus. Liegt das nur an ihrer Flüchtlingspolitik? Warum wird Politik überhaupt so stark personalisiert und ist das in der Schweiz wirklich anders? Das zweite Thema bei "Servus. Grüezi. Hallo.": Wie Journalisten mit ihren privaten politischen Meinungen umgehen sollten. In Österreich will der öffentlich-rechtliche ORF seinen Journalisten jede Meinungsäußerung auf Twitter und Co. verbieten. Und in Deutschland wird darüber gestritten, ob AfD-Berichterstatter an Anti-AfD-Demos teilnehmen sollen. In der Schweiz wiederum war es eine Zeit lang sogar erwünscht, dass Journalisten auch politische Ämter haben.
Die FPÖ filzt den österreichischen Geheimdienst. Und die Schweiz hatte gar mal eine eigene Kampftruppe zum Verfassungsschutz. Und: Warum wir uns ans Bargeld krallen. Sehr merkwürdige Geschichte in Wien: Da lässt die Staatsanwaltschaft das Hauptquartier des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung durchsuchen, mit einer Polizeitruppe die von einem FPÖ-Politiker geleitet wird und nimmt dabei auch Unterlagen über Rechtsextreme mit. Was zumindest verdächtig aussieht, weil Innenminister Herbert Kickl zur rechtspopulistischen FPÖ gehört. Reißt sich die Partei den Verfassungsschutz unter den Nagel? Und wie politisch neutral ist der eigentlich in Deutschland und der Schweiz? Unser zweites Thema diese Woche bei “Servus. Grüezi. Hallo.“: Warum in den Alpenländern alle auf Bargeld stehen. In vielen anderen Ländern wird längst meist mit Karte oder Handy bezahlt, nur bei uns nicht. Warum stecken wir uns so gern die Scheine unters Kopfkissen und ins Portemonnaie? Ist das affig oder sinnvoller Schutz gegen Datensammelei und Übergriffigkeiten des Staates?
Seit Monaten demonstrieren in Frankreich die Gelbwesten gegen die Regierung und gegen die Eliten. Woher kommt diese Wut und gibt es sie auch in anderen Ländern? Ist die FPÖ die parteigewordene Gelbwesten-Bewegung oder mittlerweile selbst Teil des Establishments? Wie konnte die SVP mit ihrer Kritik am eidgenössischen Filz reüssieren? Warum ist die AFD so erfolgreich mit ihrer Elitenkritik obwohl sie selbst von Professoren gegründet wurde und aus Großbürgern besteht? Außerdem sprechen wir in der neuen Folge von “Servus. Grüezi. Hallo.“, live aufgenommen in der Fondation Suisse in Paris, über den Einfluss der Eliten in unseren Ländern und darüber, wie sie sich zusammensetzen.
Schüler streiken in unseren Ländern für Klimaschutz – und bekommen auffallend viel Unterstützung. Außerdem: Ist Kiffen in den Alpenländern noch verboten? Der 15. März soll der nächste weltweite Streiktag der “Fridays for Future”-Schüler werden, auch in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland. Wie reagieren die Schulen und die Politiker darauf, dass Jugendliche lieber demonstrieren statt ihre Schulpflicht zu erfüllen? Und kann es sein, dass diese Demos nur Teil einer größeren, grünen Welle für mehr Umweltschutz sind? Außerdem bei “Servus. Grüezi. Hallo.“: Das Märchen vom Kifferland Schweiz. Die Regeln für Marihuana-Konsum sind dort gar nicht so liberal, wie viele glauben. Und in Österreich sollen sie sogar verschärft werden. Da kann man in Berlin, wo die Leute auf offener Straße kiffen, nur drüber lachen.
Die Abgeordneten in den Alpenländern sind gerade ziemlich egal, die Regierenden umso beliebter. Wie lange hält das an? Und: Wieso ist die Schweizer Fahne quadratisch? In der Schweiz sind die Sitzungen des Parlaments nach wie vor ausgesetzt und auch in Deutschland wird es noch dauern bis der Bundestag wieder zusammentritt. Wie werden unsere drei Länder derzeit regiert und welche Regelungen gibt es für Krisen? Außerdem bei "Servus. Grüezi. Hallo.": Heraldik und Flaggenkunde. Wozu sollte man sich mit Wappen beschäftigen, warum ist die Schweizer Fahne quadratisch, wieso ist die österreichische blutgetränkt und woher kommt das deutsche Schwarz, Rot und Gold?
Die Schweizer entscheiden, ob nationales Recht immer vor internationalen Verträgen geht – ist das SVP-Populismus oder nur konsequent? Außerdem: warum 1918 so wichtig war. Am 25. November stimmen die Schweizer über die Selbstbestimmungsinitiative ab, die besagt, dass grundsätzlich jeder internationale Vertrag neu verhandelt werden muss, der nationalem Recht widerspricht. Was würde eine Zustimmung bedeuten? Wir streiten, ob die Initiative die konsequente Fortführung der Schweizer Politik des Raushaltens ist – oder eher der Versuch der rechtspopulistischen SVP, Grundrechte einzuschränken. Außerdem bei “Servus. Grüezi. Hallo.“: Das Jahr 1918 und warum es in unseren Ländern wichtig war. Was damals in Deutschland und Österreich passierte, steht meist im Schatten der bald folgenden Nazizeit und des Zweiten Weltkrieges. Wir finden: zu Unrecht! Selbst in der Schweiz war in diesem Jahr zur Abwechslung echt mal was los.
Nach dem Echo-Skandal: Haben unsere Länder ein Antisemitismusproblem? Und: Warum gehen österreichische Bands in Deutschland durch die Decke, Schweizer aber nicht? Wir diskutieren den Alpenpop. Die Rapper Kollegah und Farid Bang haben gerade den deutschen Musikpreis Echo erhalten. Die beiden fallen immer wieder mit antisemitischen Texten und Videos auf. Ist das Rollenprosa oder einfach nur daneben? Jedenfalls hat die Preisverleihung eine Debatte über Antisemitismus ausgelöst, die auch von Übergriffen auf jüdische Schüler befeuert wird. Ist das ein deutsches Problem oder haben die Schweiz und Österreich das auch? Auch beim zweiten Thema von “Servus. Grüezi. Hallo” geht es um Musik, aber diesmal ganz unpolitisch. Wanda, Bilderbuch, Soap&Skin und früher natürlich der große Falco: Österreich bringt immer wieder tolle und auch im Ausland erfolgreiche Bands hervor. Die Schweiz eher nicht. Und Deutschland hat halt Rammstein. Woran liegt das? Wir diskutieren die Exportfähigkeit der Musik aus den Alpenländern – und stellen unsere eigenen Favoriten vor.
Grün in der Schweiz, EU-Fans in Österreich, Tempolimit-Gegner in Deutschland: Warum sind unsere liberalen Parteien so unterschiedlich? Außerdem: Wahlen in der Schweiz In Österreich heißen die Liberalen Neos, sie sind pink, sehr pro-europäisch und jung. In der Schweiz heißen die Liberalen FDP, und neuerdings geben sie sich grün und klimabewegt. Und in Deutschland heißen sie zwar auch FDP, sind aber eher autobewegt. Wir diskutieren, mit welchen unterschiedlichen Strategien die liberalen Parteien in unseren Ländern um Erfolg kämpfen und wie gut das funktioniert. Zweites Thema bei “Servus. Grüezi. Hallo.”: Am 20. Oktober wählt die Schweiz National- und Ständerat. Wir klären, wie die Wahl funktioniert und was den Wahlkampf von denen in Deutschland und Österreich unterscheidet.
Goldbarren, Jagdgewehre und Whatsapp-Gekungel: Wir besprechen die verrückte Woche in Österreich. Und wir klären, was unsere Länder gegen Altersarmut tun. Die österreichischen Polit-Skandale werden immer absurder – weswegen wir diese Woche unsere Rubrik “Die spinnen” zu einer XXL-Version ausbauen. Wir besprechen, wohin sich die FPÖ bei einem Bürgerkrieg zurückziehen wollte und was ein SPÖ-Politiker so auf dem Rücksitz seines Porsches rumliegen hat. Und was Heinz-Christian Strache bei Whatsapp schreibt. Außerdem bei “Servus. Grüezi. Hallo.“: Teil zwei zur Rente. Diesmal geht es um private Altersvorsorge und wie diese staatlich subventioniert wird. Und darum, was der Staat eigentlich für jene tut, die im Alter zu wenig zum Leben haben.
Die Notre Dame brennt und wir diskutieren in Paris, warum Bauten für uns identitätsstiftend sind. Und: gibt es so etwas wie nationale Architektur? Für Frankreich ist Notre Dame der Mittelpunkt des Landes, für den Rest der Welt ein Sehnsuchtsort und ein wichtiges Kulturgut, das Millionen Touristen jedes Jahr besuchen. Erklärt das schon, warum eine ganze Nation nach dem Brand trauert? Und gibt es in Deutschland, in Österreich und der Schweiz Gebäude mit solch einer Symbolkraft? Darüber sprechen wir in der neuen Folge von Servus. Grüezi. Hallo. Live aufgenommen in der Fondation Suisse in Paris. Ein Gebäude, gebaut vom Schweizer Star-Architekten Le Corbusier.
Ist Grillen in Österreich und der Schweiz auch Volkssport, Und was hat die Fleischsteuer damit zu tun? Und: warum die Wahlen in Ostdeutschland so wichtig sind. Sachsen und Brandenburg wählen am 1. September einen neuen Landtag, die AfD könnte stärkste Kraft werden. Sollten die anderen Parteien eine Zusammenarbeit mit ihr kategorisch ausschließen? Was lässt sich aus den Erfahrungen mit FPÖ und SVP dazu sagen? Außerdem bei “Servus. Grüezi. Hallo.“: Grillsaison! Anachronistisches Bruzzeln oder geselliges Hobby? Wo darf man in unseren Ländern eigentlich Grillen und wäre eine Fleischssteuer der richtige Weg, damit nicht nur Billigfleisch auf dem Rost landet?
Soll jeder ein Jahr für die Gesellschaft arbeiten müssen? Wir streiten über Dienstpflicht und Wehrpflicht und erzählen, wie wir uns vor der Armee gedrückt haben. 2011 wurde die Wehrpflicht in Deutschland abgeschafft. Jetzt diskutiert die CDU wieder, ob junge Menschen dazu verpflichtet werden sollen, ein Jahr zu dienen, entweder in der Armee oder im sozialen Bereich. Ist das Zwangsarbeit oder hilft es dem Zusammenhalt? Und wie geht es Österreich und der Schweiz mit ihrer Wehrpflicht? Zweites Thema bei "Servus. Grüezi. Hallo.": Wer genau wählt eigentlich FPÖ, SVP und AfD? Und hilft es irgendwas, diese Wähler nach soziodemografischen Kriterien zu sortieren, oder geht es bei diesen Parteien um ganz anderes?
Die Deutschen arrangieren sich mit dem Urlaub im Inland – und bringen so die Hotels in der Schweiz und Österreich in Nöte. Und: Wie man in unseren Ländern essen geht. Die Hotels öffnen auch in Deutschland und Österreich wieder, aber die Grenzen bleiben noch dicht für Touristen. Während die Deutschen sich jetzt mit Ostsee statt Mittelmeer und Bayern statt Tirol abfinden müssen, haben die Nachbarländer ganz andere Probleme: Denn ohne ausländische Touristen sind die Hotels in der Schweiz und Österreich nicht überlebensfähig. Wie geht es für sie weiter und warum sind die Deutschen überhaupt so reiseverrückt? Zweites Thema bei "Servus. Grüezi. Hallo.": die Restaurants in unseren Ländern. In Deutschland geht die heimische Küche immer weiter zurück, auch in Österreich sterben die klassischen Gasthäuser. Durch was werden sie ersetzt?
Österreich und die Schweiz hatten keine Kolonien, profitiert haben sie trotzdem. Und die Deutschen verübten in Afrika ihren ersten Völkermord. Warum reden wir nicht darüber? Mindestens 50.000 Tote, Konzentrationslager und gezieltes Verhungernlassen: Anfang des 20. Jahrhunderts verübte Deutschland einen Völkermord in seinen afrikanischen Kolonien, an den Herero und Nama. Es brauchte über 100 Jahre, bis die Regierung das eingestand. Und die Schweizer und Österreicher haben noch bis vor Kurzem offiziell so getan, als hätten sie mit Kolonialismus nichts am Hut, weil sie selbst keine Gebiete auf anderen Kontinenten kontrollierten. Dabei haben sie mit Sklaven gehandelt, gemordet, sich bereichert. In dieser Folge von “Servus. Grüezi. Hallo.” widmen wir uns ganz dem Kolonialismus. Erst berichten wir von den Verstrickungen unserer Länder in diesen globalen Ausbeutungszusammenhang. Dann diskutieren wir, ob wir auch heute noch in kolonialen Verhältnissen leben und wie eigentlich ein angemessener Umgang mit dem Kolonialismus heute aussehen würde.
Warum haben in der Schweiz so viel mehr Menschen Aktien als in Deutschland und Österreich? Und: Wie es der Bodenseeregion mit den geschlossenen Grenzen ging. Wirecard-Skandal, Lufthansa-Rausschmiss: Im wichtigsten deutschen Aktienindex Dax ist gerade einiges los. Und ausgerechnet mitten in der Corona-Zeit haben viele Kleinanleger den Börsenhandel für sich entdeckt. Warum aber gibt es in Deutschland und Österreich so viel weniger Aktienbesitzer als in der Schweiz? Ist das ein Problem? Und was hat Manfred Krug damit zu tun? Außerdem bei Servus. Grüezi Hallo.: Wie die Bodenseeregion die Zeit der Grenzschließungen überstanden hat. Wir berichten von Schiffskapitänen und Mittelständlern, die erst durch die Krise so richtig gemerkt haben, wie sehr sie auf die Nachbarländer und auf die offenen Grenzen angewiesen sind.
Wir erklären das Geschäftsmodell der Eidgenossen und diskutieren, wie gerecht es ist. Außerdem: Was deutschen, schweizerischen und österreichischen Humor unterscheidet. In der Schweiz zahlen ausländische Holdings weniger Steuern als heimische Unternehmen, das trägt zum Reichtum des Landes bei und wird selbst von den linken Parteien gestützt. Aber jetzt gerät dieses Geschäftsmodell unter Druck. Wir diskutieren, wie funktionsfähig und gerecht die Grundlage des Schweizer Wohlstands noch ist. Zweites Thema bei “Servus. Grüezi. Hallo.“: Der Humor in unseren Ländern. Gibt es einen nationalen Witz oder lachen wir über die gleichen Dinge? Wir vergleichen Loriot mit Emil und Josef Hader und versuchen zu verstehen, was sie unterscheidet – und was das über unsere Länder sagt. Am 17. März wird es in Paris eine Live-Sendung von “Servus. Grüezi. Hallo.” geben, wenn Sie dabei sein wollen, melden Sie sich an unter contact@fondationsuisse.fr.
Ein Österreicher empfiehlt mehr Mitbestimmung gegen Rechtspopulisten, aber in der Schweiz weiß man es besser. Und: wie kaputt ist der Fussball in den Alpenländern? Der österreichische Autor Philippe Narval ist durch Europa gefahren und hat sich angesehen, wo und wie Bürger direkt politisch mitbestimmen können. Seine Empfehlung: Wenn die Bürger mehr Macht haben, haben auch Populisten schlechtere Chancen. Aber stimmt das? Zeigt nicht das Beispiel der Schweizer Volkspartei, dass sich direkte Demokratie und Populismus sehr gut miteinander vertragen? Und irgendwie ist es generell schräg, dem Volk nur deshalb mehr Macht zu geben, damit es dann bitte nicht mehr so blöd wählt. Das zweite Thema in dieser Ausgabe von “Servus. Grüezi. Hallo.“: Der Fussball. Am Donnerstagabend spielt Borussia Dortmund in der Europa League gegen Red Bull Salzburg. Der Verein der “echten Liebe” gegen den Brauseclub. Oder? Wir sprechen über die Kommerzialisierung des Fussballs und darüber, warum die Ligen in Österreich und der Schweiz eigentlich auf reiche Gönner angewiesen sind.
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Podcast Details

Started
Feb 2nd, 2018
Latest Episode
Jul 29th, 2020
Release Period
Weekly
No. of Episodes
123
Avg. Episode Length
39 minutes
Explicit
No

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