Am 29. Juli 2019 stößt ein Mann zunächst eine 40-Jährige und dann deren Sohn vor einen einfahrenden ICE im Frankfurter Hauptbahnhof. Die Mutter kann sich retten, der 8-jährige Junge wird überrollt. Ein Jahr später beginnt der Prozess gegen den Täter, einen 41 Jahre alten Mann, geboren in Eritrea, wohnhaft in der Schweiz. Dort galt er 13 Jahre lang als gelungenes Beispiel für Integration. Dann ist er schwer psychisch erkrankt. Er verschwand und tauchte wenige Tage später wieder auf: in Frankfurt auf dem Hauptbahnhof am Gleis 7.
Am 11. Dezember 1981 trifft die 16-jährige Trixi S. auf dem Heimweg von der Disko auf ihren Mörder. In einem Frankfurter Einkaufszentrum wird sie von hinten angegriffen, erstochen und anschließend vergewaltigt. Ein Gerüstbauer gerät ins Visier der Polizei, hat aber ein Alibi. Jahrzehnte später führt die Spur erneut zu ihm - und die DNA-Spurenbank nennt einen Treffer. Der Mann gibt die Begegnung mit Trixi zu, bestreitet aber den Mord. Kann die Staatsanwaltschaft ihm diesen nachweisen? Denn alles andere ist bereits verjährt.
Ende der 90er Jahre versetzt ein Gift-Erpresser Verbraucher und vor allem Eltern in Angst und Schrecken. Über Jahre deponiert der damals 43Jährige Alexandru N. mit Blausäure vergiftete Thomy-Lebensmittel auf Kinderspielplätzen, in Adventskalendern und Supermarktregalen. Der gelernte Schlosser versucht damit den Mutterkonzern Nestle zu erpressen. Er fordert 25 Millionen Mark, die ihm von Brieftauben überbracht werden sollen. Eine der Tauben führt die Polizei dann aber direkt zum Erpresser. Das Frankfurter Landgericht verurteilt Alexandru N. zu 11 Jahren Haft. Nestle ist durch die Erpressung ein Schaden in zweistelliger Millionenhöhe entstanden.
Am 26. Juni 2019 schwankt ein betrunkener 33-Jähriger über den Bahnsteig an der Haltestellte Nieder-Eschbach in Frankfurt. Der Mann macht Turnübungen, verliert das Gleichgewicht und fällt auf die Gleise. Er versucht sich aufzurappeln, bleibt schließlich auf dem Rücken liegen. Eine U-Bahn fährt ein. Der Fahrer sieht den Mann nicht, überrollt ihn, bemerkt den Unfall nicht, fährt weiter. Der 33-Jährige verblutet. Laut Staatsanwaltschaft war die Station hell beleuchtet und der Fahrer hätte den Betrunkenen im Gleisbett sehen müssen. Der 23-Jährige steht deshalb am 23. Juli 2020 wegen fahrlässiger Tötung vorm Amtsgericht Frankfurt.
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