German economist and professor at Humboldt-University of Berlin. Since February 2013 he has been president of the Berlin-based economic research institute DIW Berlin. He was previously head of International Policy Analysis at the European Central Bank. He also teaches International Finance in the Ph.D. programme in Economics at Goethe University Frankfurt.
"Die Ungleichheit in Deutschland wächst", sagt Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), im Gespräch mit Philip Banse.Der Staat schaffe es immer weniger unterschiedliche Startchancen seiner Bürger auszugleichen und die Einkommensschere gehe immer weiter auf. Sorgen bereite ihm nicht so sehr, dass wenig Menschen sehr viel besitzen, sagt Fratzscher, sondern dass sehr viele Menschen sehr wenig besitzen. Ungleichheit, Klimawandel, Mieten - kann die soziale Marktwirtschaft diese Probleme lösen? Oder brauchen wir ein neues System, einen digitalen Sozialismus? Marcel Fratzscher spricht über das Bildungssystem, Steuern, CO2-Preise, ein Grundeinkommen - und erklärt, was Menschen brauchen, um glücklich zu sein. Viel Spaß.
Marcel ist Volkswirt und seit 2013 Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Von 2001 bis 2012 arbeitete er für die Europäische Zentralbank (EZB). Zuvor war er u.a. in Indonesien als Ökonom tätig. Marcel gilt als einer der einflussreichsten Wirtschaftswissenschaftler in Deutschland. Im Interview geht's zunächst um seinen Werdegang und die Frage, ob Wirtschaftswissenschaften überhaupt eine Wissenschaft ist und was das Metier mit Radfahrern zu tun hat, die einen U-Bahn-Fahrplan nutzen. Dann klären er und Tilo, ob er Karl Marx' "Das Kapital" gelesen hat und womit Marx recht hatte. Was für ein Institut ist das DIW? Ist man unabhängig? Gibt es eine Nähe zur SPD? Würde das Haus auch für die AfD Studien erstellen? Es geht um die "Geburtsfehler" des Euros und die fehlende politische Union: Warum ist die nicht nötig? Warum hat sich die Bundesregierung an Griechenland "gerächt"? Wie würde Marcel die Europapolitik Deutschlands in den letzten Jahren beschreiben? Was hat das Agieren mit Nationalismus und Protektionismus zu tun? Was ist gegen den immensen deutschen Handelsüberschuss zu tun? Welchen Einfluss hat der größte Niedriglohnsektor in Europa? Wie können die Deutschen wieder mehr importieren? Haben wir noch eine "sozuale Marktwirtschaft"? Leben wir in einer "marktkonformen Demokratie"? Gibt es Monopole, Oligopole und/oder Oligarchen in Deutschland? In welchen gesellschaftlichen Bereichen darf es keine Marktwirtschaft geben? Schließlich geht's auch noch um das bedingungslose Grundeinkommen, TTIP und gute Schulden. Das und vieles, vieles mehr in der 350. Folge - wir haben sie am 25. Januar 2018 in Berlin aufgenommen. Online: - Homepage - Twitter Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Jung & Naiv PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv Fanshop ► http://fanshop-jungundnaiv.de/
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Location
Berlin, Berlin, Germany
Episode Count
2
Podcast Count
2
Total Airtime
3 hours, 48 minutes
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